Bankanbindung für EU-Banken: So verbindest du dein Vereinskonto mit Webling

Ein Kontoauszug abgleichen heisst für die meisten Kassierinnen: Auszug öffnen, Zeile für Zeile mit der Buchhaltung vergleichen, hoffen, dass nichts übersehen wurde. Wer sein Vereinskonto mit Webling verbindet, spart sich das: Die Bankanbindung für EU-Banken gleicht die Buchhaltung jede Nacht automatisch mit dem Bankkonto ab, für Banken in Deutschland, Österreich und dem übrigen EU-Raum.

Was die Bankanbindung für EU-Banken macht

Die Bankanbindung für EU-Banken verknüpft dein Vereinskonto direkt mit Webling. Transaktionen wandern automatisch in die Buchhaltung, offene Rechnungen bekommen ihre Zahlung zugeordnet, ohne dass jemand eine Zahlungsdatei importieren muss. Jede Nacht holt Webling die neuen Buchungen ab, wer nicht warten will, stösst den Abgleich manuell an.

Mehrere Bankkonten lassen sich parallel verbinden, ein PayPal-Konto ebenfalls. Aktuell funktioniert das für Banken in Deutschland, Österreich und dem übrigen EU-Raum, Schweizer Banken lassen sich noch nicht anbinden. Wie diese Verbindung entsteht, zeigen die nächsten vier Schritte.

So richtest du die Bankanbindung für EU-Banken ein

Die Einrichtung läuft direkt in Webling, ohne Umweg über die Website der Bank:

  1. In der Buchhaltung im Seitenmenü „Bankkonten“ öffnen, auf „Neues Konto“ klicken und „Bankkonto verbinden“ wählen.
  2. Die eigene Bank aus der angezeigten Liste heraussuchen.
  3. E-Mail-Adresse eingeben, damit Webling im Hintergrund ein Salt-Edge-Benutzerkonto anlegt, danach mit den Zugangsdaten des eigenen Online-Bankings anmelden.
  4. Das gewünschte Buchhaltungskonto zuordnen und die Einrichtung abschliessen.

Ab diesem Moment importiert Webling die Transaktionen automatisch, jede Nacht neu. Wer beim dritten Schritt zum ersten Mal den Namen Salt Edge liest, fragt sich zu Recht, wer da mitmischt.

Salt Edge und Spendee: wer da eigentlich mitliest

Beim Verbinden zeigt die eigene Bank eine Autorisierungsanfrage von einem Drittanbieter. Je nach Land der Bank heisst dieser Salt Edge oder Spendee. Beide gehören zur selben Plattformfamilie und sind offiziell reguliert: Salt Edge Limited kümmert sich um Banken im Vereinigten Königreich und ist bei der britischen Finanzaufsicht FCA als Account Information Service Provider registriert. Spendee a.s. übernimmt den EU- und EWR-Raum, mit Sitz in Prag und einer Lizenz der tschechischen Nationalbank.

Über 2000 Banken allein in Europa, jede mit eigener Schnittstelle: Für Webling wäre ein eigener Vertrag pro Bank kaum zu stemmen. Salt Edge und Spendee übernehmen diesen Aufwand zentral, deshalb taucht bei der Autorisierung ihr Name auf, nicht der von Webling. Ob diese Regulierung auch echte Sicherheit bedeutet, kommt gleich.

Wie sicher ist die Bankanbindung für EU-Banken wirklich?

Salt Edge und Spendee arbeiten im Rahmen von PSD2, der EU-Zahlungsdiensterichtlinie, die seit 2018 einheitliche Standards für solche Verbindungen vorschreibt. Daten werden verschlüsselt übertragen, die Verarbeitung folgt der DSGVO. Die Zugangsdaten des eigenen Online-Bankings landen dabei nicht bei Webling, sie dienen einzig dazu, die Verbindung herzustellen, gespeichert werden sie nicht.

Der Zugriff gilt für maximal 90 Tage, so schreibt es die Open-Banking-Regulierung vor. Danach lässt er sich erneuern oder auch widerrufen, direkt im eigenen Salt-Edge-Konto oder in Webling selbst. Zusatzkosten entstehen dabei keine, die Bankanbindung ist im Webling-Abo enthalten.

Salt Edge und Spendee sind reine Kontoinformationsdienste, auf Englisch Account Information Service Provider. Sie lesen Kontodaten, bewegen aber kein Geld: Wer Zugriff auf diese Verbindung bekäme, sähe Kontobewegungen, könnte aber weder eine Zahlung auslösen noch Geld abbuchen. Die Anmeldung läuft über die Login-Maske der eigenen Bank, nicht über ein Formular von Webling, die eigenen Zugangsdaten sieht Webling deshalb nie. Die Verbindung selbst lässt sich jederzeit kappen, direkt in Webling oder im eigenen Salt-Edge-Konto, ohne Umweg über die Bank.

Wo die Anbindung an ihre Grenzen kommt

So praktisch die Bankanbindung für EU-Banken ist, sie deckt nicht alles ab. Wie weit sie in die Vergangenheit reicht, hängt von der Bank ab: Die meisten liefern Buchungen bis zu drei Monate zurück, manche nur 60 Tage, wenige bis zu einem Jahr. Ältere Buchungen holt die Anbindung nicht nach, wer sie braucht, importiert sie über eine CAMT-Datei oder erfasst sie von Hand.

Auch Lastschriften laufen nicht über diese Anbindung. Sie ruft ausschliesslich Kontodaten ab und verbucht sie, wer eine Lastschrift auslösen will, macht das weiterhin im eigenen Online-Banking.

Für wen sich die Bankanbindung für EU-Banken lohnt

Wer die Kasse für einen Verein in Deutschland, Österreich oder einem anderen EU-Land führt, muss Kontoauszüge nicht mehr von Hand abgleichen. Die Bankanbindung für EU-Banken übernimmt das jede Nacht, reguliert, verschlüsselt und ohne Aufpreis. Wer es ausprobieren will, findet die Einrichtung in der Buchhaltung unter „Bankkonten“.

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